Allgemeine Geschäftsbedingungen
AGB
für Tanz-Playshops, Events, Kursreihen und Einzeltermine
Meike Weidner / Coaching & Training
Fuggerstr. 53, 71332 Waiblingen, Deutschland
E-Mail: kontakt@tanzdeinsein.de
– nachfolgend „Anbieter:in“ –
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der Anbieterin und Verbraucher:innen im Sinne von § 13 BGB über die Teilnahme an Tanzkursen, Workshops (sog. Playshops), Events, Privatstunden sowie den Erwerb von Gutscheinen.
(2) Verbraucher:in ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Angebote auf der Website oder in sonstigen Medien stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
(2) Mit der Anmeldung (Online-Buchung, E-Mail oder schriftlich) gibt die Kundin/der Kunde ein verbindliches Angebot gemäß § 145 BGB ab.
(3) Der Vertrag kommt zustande durch:
- ausdrückliche Buchungsbestätigung oder
- Zahlungsaufforderung / Rechnung oder
- Zahlungsbestätigung.
§ 2a Vertragsschluss bei Anmeldung per E-Mail
(1) Bei Anmeldung per E-Mail gibt die Kundin/der Kunde ein verbindliches Angebot gemäß § 145 BGB ab.
(2) Der Vertrag kommt zustande durch ausdrückliche Bestätigung per E-Mail oder durch Übersendung einer Rechnung.
(3) Die automatische Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme dar.
§ 3 Leistungsarten
Es werden folgende Formate angeboten:
- Workshops (sog. Playshops) & Events (einmalige, terminlich festgelegte Veranstaltungen)
- Kursreihen (Blockkurse) – mehrere zusammenhängende Termine
- Einzeltermin-Buchungen innerhalb einer Kursreihe (sofern angeboten)
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung.
§ 4 Teilnahmegebühren & Fälligkeit
(1) Die Teilnahmegebühr ist mit Vertragsschluss fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist (§ 271 BGB).
(2) Ein Anspruch auf Teilnahme besteht nur nach vollständigem Zahlungseingang.
(3) Bei vereinbarter Barzahlung bleibt die Zahlungspflicht auch bei Nichterscheinen bestehen.
§ 5 Rücktritt / Stornierung durch Teilnehmer:in
Ein gesetzliches Widerrufsrecht bleibt unberührt (siehe § 9).
(1) Workshops (sog. Playshops) & Events
- bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn: kostenfrei
- danach: 100 % der Teilnahmegebühr
(2) Kursreihe (Gesamtbuchung)
Maßgeblich für die Berechnung der Stornofrist ist der erste Kurstermin.
- bis 14 Tage vor Beginn der Kursreihe: kostenfrei
- danach: 100 % der Teilnahmegebühr
Eine anteilige Erstattung für nicht wahrgenommene Termine erfolgt nicht.
Ein vorzeitiger Abbruch oder Nichterscheinen begründet keinen Anspruch auf Rückerstattung.
(3) Einzeltermin-Buchung
- bis 7 Tage vor Beginn: kostenfrei
- danach: 100 % der Teilnahmegebühr
(4) Ersatzperson
Die Stellung einer geeigneten Ersatzperson ist zulässig.
(5) Pauschalierter Schadensersatz
Im Falle einer Stornierung nach Ablauf der kostenfreien Frist ist die Teilnahmegebühr als pauschalierter Schadensersatz geschuldet.
Der/die Teilnehmer:in bleibt berechtigt nachzuweisen, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist (§ 309 Nr. 5 BGB).
(6) Kulanzregelung
In begründeten Einzelfällen kann aus Kulanz eine Gutschrift erfolgen. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht.
§ 6 Absage durch Anbieter:in
(1) Die Anbieterin kann vom Vertrag zurücktreten bei:
- Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl
- Krankheit
- höherer Gewalt (§ 275 BGB)
(2) Bereits gezahlte Gebühren werden vollständig erstattet.
(3) Weitergehende Ansprüche, insbesondere Schadensersatz, sind ausgeschlossen, soweit keine vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzung vorliegt (§ 280 BGB).
§ 7 Haftung
(1) Die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, außer bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten).
(2) Die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleibt unberührt (§ 309 Nr. 7 BGB).
(3) Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
§ 8 Gesundheit & Eigenverantwortung
Teilnehmer:innen bestätigen, gesundheitlich zur Teilnahme in der Lage zu sein.
Bei Zweifeln ist vorab ärztlicher Rat einzuholen.
§ 9 Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Verbraucher:innen haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen (§ 355 BGB).
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsabschluss.
Zur Ausübung des Widerrufsrechts ist eine eindeutige Erklärung per E-Mail oder Brief erforderlich.
Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
(1) Freizeitveranstaltungen (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB)
Ein Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht.
Dies betrifft insbesondere:
- Workshops
- Events
- einzelne fest terminierte Kurstermine
(2) Vorzeitiges Erlöschen (§ 356 Abs. 4 BGB)
Bei Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn:
- die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und
- mit der Ausführung erst begonnen wurde, nachdem die/der Verbraucher:in ausdrücklich zugestimmt hat und
- die Kenntnis vom Erlöschen bestätigt wurde.
Diese Zustimmung erfolgt im Buchungsprozess.
§ 10 Gutscheine
(1) Gutscheine können als Wertgutscheine oder veranstaltungsgebundene Gutscheine erworben werden.
(2) Gutscheine sind ab Ausstellungsdatum drei Jahre gültig (§ 195 BGB – regelmäßige Verjährungsfrist), sofern nichts anderes vereinbart ist.
(3) Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.
(4) Bei Verlust besteht kein Ersatzanspruch.
(5) Beim Kauf eines Gutscheins steht Verbraucher:innen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, sofern kein Ausschluss nach § 312g Abs. 2 BGB greift.
(6) Wird ein Gutschein für eine konkrete Veranstaltung eingelöst, gelten die jeweiligen Stornobedingungen dieser Veranstaltung.
§ 12 Datenschutz
Es gilt die gesonderte Datenschutzerklärung gemäß DSGVO.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt (§ 306 BGB).
